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Pflichtausstattung: Was muss mit ins Auto?

Laoye WagenheberSind Sie mit dem Auto unterwegs, müssen Sie natürlich dafür Sorge tragen, dass Sie in verschiedenen Notfällen auch wirklich reagieren oder sich zumindest helfen können. Es gibt einige Dinge, die Sie daher zwingend mit dem Auto mitführen müssen. Fehlen diese, riskieren Sie bei Verkehrskontrollen Bußgelder. Lesen Sie in diesem Ratgeber, was Sie unbedingt im Auto mitführen müssen und welche Strafen Sie riskieren, wenn diese Dinge fehlen.

Die Vorschriften des Gesetzgebers

Pflichtausstattung: Was muss mit ins Auto?Natürlich hat sich auch der Gesetzgeber mit der Frage auseinandergesetzt, was alles mit ins Auto muss. Die Liste, die von der StVZO vorgeschrieben wird, ist aber relativ gering. Trotzdem gilt es auch hier zu prüfen, ob die Gegenstände vorhanden, intakt, funktionstüchtig und greifbar sind. Wichtig ist grundsätzlich ein Verbandskasten.

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TIPP: Den Verbandskasten fürs Auto gibt es schon fertig zu kaufen. Hier ist alles enthalten, was Sie mitführen müssen. Bei den fertigen Verbandskästen müssen Sie lediglich darauf achten, dass alles intakt und vollständig ist. Außerdem sollte das Verbrauchsdatum nicht überschritten sein.

Der Verbandskasten muss in Ihrem Fahrzeug so verstaut sein, dass er im Falle eines Unfalls leicht zugänglich ist. Neben dem Verbandskasten brauchen Sie das Warndreieck. Weiterhin sind Sie auf die Warnweste angewiesen. Bei der Warnweste müssen Sie bedenken, dass Sie für jeden Insassen eine solche Weste parat liegen haben sollten. Der Gesetzgeber verlangt nur eine Warnweste. Doch im Falle einer Panne ist es immer empfehlenswert, dass jeder Insasse eine Warnweste trägt. Dadurch kann sichergestellt werden, dass alle rechtzeitig gesehen werden. Auch die Warnweste muss ebenso wie das Warndreieck, von dem eines natürlich reicht, griffbereit liegen.

Die Bußgelder in der Übersicht

Wenn Sie in eine Verkehrskontrolle geraten, werden Sie in der Regel nach dem Verbandskasten und der Warnweste gefragt und müssen dieses auch vorzeigen.

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TIPP: Sind Sie mit einem anderen Auto unterwegs, sollten Sie immer auf Nummer sicher gehen und darauf achten, dass alle vorgeschriebenen Dinge griffbereit sind. Vergewissern Sie sich im Voraus, dass dies der Fall ist.

In einer Polizeikontrolle verhängen die Beamten in der Regel Verwarngelder, wenn etwas fehlt. Wird ein Verbandskasten nicht mitgeführt, legen die Beamten in der Regel 5 Euro Verwarngeld fest. Deutlich teurer ist ein Fehlen von Warnweste und Warndreieck. Hier werden jeweils 15 Euro fällig. Grundsätzlich sind Autofahrer übrigens dem Verlangen der Beamten nachzukommen und müssen alles vorzeigen. Es reicht nicht aus, zu sagen, dass diese Utensilien mitgeführt werden.

Die Pflichtausstattung schützt nicht vor allen Schwierigkeiten

Die Pflichtausstattung eines jeden Autos, die vom Gesetzgeber vorgeschrieben wird, ist recht überschaubar. Leider reicht diese aber nicht für alle vermeintlichen Notlagen aus. Es kann durchaus ratsam sein, das Equipment auszubauen, wobei Sie natürlich nicht immer alles mitführen müssen. Entscheidend ist natürlich auch immer, wohin Sie fahren und wie lange Sie unterwegs sein werden. Sehr praktisch ist es beispielsweise immer, wenn Sie einen Wagenheber und ein Ersatzrad dabei haben, sodass Sie im Falle einer Panne reagieren und den Reifen wechseln können. Der Wagenheber passt sehr gut in den Kofferraum.

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Für unterwegs reicht in der Regel ein Scherenwagenheber aus. Wenn Sie einen Neuwagen kaufen, ist dieser häufig mit an Bord. Ansonsten können Sie diesen in allen gängigen Märkten kaufen. Der Preis ist niedrig und bewegt sich je nach Hersteller und Modell zwischen 10 und 70 Euro. Die Vorteile des Scherenwagenhebers sind:

Vor- und Nachteile eines Scherenwagenhebers

  • sichere und einfache Funktionsweise
  • kompaktes Modell lässt sich gut transportieren
  • kleine Wegübersetzung
  • große Kraftübersetzung
  • schnell einsatzbereit
  • für sämtliche Fahrzeuge geeignet
  • die meisten Modelle reichen für bis zu 1,5 Tonnen
  • auch für tiefergelegte Autos geeignet
  • Tragkraft ist eingeschränkt
  • relativ viel Kraft erforderlich
  • Anwendung vorwiegend nur bei Klein und Mittelklassewagen

TIPP: Wenn Sie sich für einen elektrischen Scherenwagenheber entscheiden, reicht dieser für Fahrzeuge mit bis zu zwei Tonnen aus.

Das Ersatzrad wird meistens im Kofferraum abgelegt. Hier finden Sie oft auch unter der Bodenmatte Platz für den Wagenheber, sodass Sie wirklich alles mit einem Handgriff zur Verfügung haben. Kontrollieren Sie den Ersatzreifen regelmäßig, sodass Sie auf Nummer sicher gehen, dass dieser auch wirklich einsatzbereit ist.

Das Starthilfeset: Praktisches Extra für Ihr Auto

Spätestens wenn der Winter an die Autotür klopft, sollten Sie sich auch für ein Starthilfeset entscheiden, das Sie beispielsweise im Kofferraum ablegen. Das Starthilfeset ist immer dann die richtige Wahl, wenn die Batterie aufgrund der niedrigen Temperaturen schlapp macht. Ein Starthilfekabel gibt es im Fachhandel schon recht günstig. Es wird an die eigene leere Batterie und an das Auto eines anderen Verkehrsteilnehmers angeschlossen und sorgt zumindest dafür, dass Sie bis in die nächste Werkstatt fahren können.

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Weiterhin sollten Sie folgende Dinge immer mitführen:

Utensilien Hinweise
Taschenlampe Gerade wenn es im Winter zeitig dunkel wird und Sie bei Ihrem Fahrzeug unterwegs etwas nachschauen müssen, ist eine Taschenlampe Gold wert. Die Taschenlampe verstauen Sie am besten im Handschuhfach oder in der Fahrertür. Checken Sie hier regelmäßig, ob die Batterien noch ausreichend voll sind und die Lampe geht. Alternativ können Sie auf eine Stirnlampe ausweichen. So haben Sie beide Hände frei.
Abschleppseil Es kann schneller passieren als es Ihnen lieb ist, dass sie mit ihrem Auto liegen bleiben. In diesem Fall ist es gut, wenn Sie sich selbst helfen können. Daher sollte ein Abschleppseil prinzipiell zur Grundausstattung eines Autos gehören. Achten Sie darauf, dass es intakt ist, sodass es der enormen Belastung auch standhalten kann.
Motoröl Gerade wenn Sie längere Strecken zurücklegen, ist es immer besonders praktisch, wenn Sie eine Flasche mit Motoröl dabei haben. Es kann immer passieren, dass Ihr Fahrzeug mehr Öl benötigt. Ist zu wenig Motoröl im Fahrzeug, riskieren Sie einen teuren Motorschaden. Eine Flasche Motoröl sollte daher irgendwo im Auto parat liegen, sodass im Notfall unkompliziert reagiert werden kann.

Weiterhin sollten Sie immer etwas zu trinken und vielleicht auch ein wenig Traubenzucker im Auto mitführen. Der Traubenzucker kann hervorragend im Handschuhfach aufbewahrt werden. Gerade wenn lange Strecken zurückgelegt werden, besteht immer die Gefahr, dass die Konzentration schwindet. Im Straßenverkehr entwickelt sich daraus rasch ein lebensgefährliches Risiko. Der Traubenzucker frischt die Konzentration auf und hilft dabei, die Zeit bis zur Pause zu überbrücken. Auch ein Eiskratzer sollte im Winter immer im Auto vorhanden sein. Weiterhin ist es wichtig, dass Sie einen Schwamm oder einen Lappen zur Hand haben, sodass Sie bei einer verschmutzten Scheibe auch flexibel reagieren können.

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